Erasmus+ in Suceava (Rumänien)

Von Flughafen in Iasi fuhren wir zunächst einmal 3 Stunden mit dem Bus durch Rumänien. Auf den Straßen waren sehr viele Pferdekutschen zu sehen. Neben vielen kleinen Dörfer gab es auch weitgehend unbewohnte Gebiete mit wunderschönen Landschaften. In Suceava angekommen, wurden wir sehr herzlich empfangen. Die rumänischen Familien waren sehr gastfreundlich und wollten immer, dass sich ihre Gäste wohl fühlen. Gleich am ersten Abend gab es einen Abend der Nationen; dort konnten wir polnische, rumänische und niederländische Tänze beobachten. Im Laufe der Woche lernten wir viel über erneuerbare Energien. Die Vorträge und Führungen waren alle auf Englisch, jedoch meist gut verständlich. Neben den Vorträgen über erneuerbare Energien konnten wir auch eine Biogasanlage und die Produktionsanlage der Firma Egger, die sich international mit der Energiegewinnung aus Holz befasst, besichtigen. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Ländern war sehr unkompliziert und alle verstanden sich gut. Das Erasmus+ Projekt ist nicht nur dafür da seine Kenntnisse über erneuerbare Energien zu erweitern, sondern auch um neue Freundschaften zu knüpfen.

Erasmus-AG: Max Oprean, Alex Megas, David Esen, Moritz Vollmer, Alessa Keppler, Annika Krause 

Link zur Berichterstattung in Rumänien (mit Filmbericht)

Erasmus in Tübingen

Fünf Flaggen und die Europaflagge flattern am Kepi: das Erasmus + Meeting 2018 vereint eine Woche lang fünf Delegationen mit jeweils 6 Schülern/innen und zwei Begleitlehrern aus Rumänien, Polen, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland. Bevor die Gruppe sich ihrem eigentlichen Thema, den erneuerbaren Energien, widmet, gibt es ein Warm-up und kurze Theaterstücke in der Aula, in denen jedes Land einen mitgebrachten Gegenstand versteckt hat. Das Kepi-Team wirft hier einen Blick durch die Brezel und gleichzeitig auf Deutschland.

Die beiden Leiterinnen, Frau Fieting und Frau Müller-Bengsch erfuhren viel Unterstützung von der Fachhochschule Rottenburg, Herrn Prof.Dr. Kaiser und seinem Team um Herrn Brunotte-Frau Mayer und Frau Martin u.a.- gab es dort vor Ort vielfachen Input zum Thema der erneuerbaren Energien und deren Nachhaltigkeit. Die große Gruppe wird in kleine internationale Teams eingeteilt und darf sich durch verschiedene indoor Workshops zu erneuerbaren Energien durcharbeiten. Outdoor erwarten die Teams Experimente rund ums Holz : verschiedene Feuerstellen, Holzverarbeitung an einem Fahrrad mit Säge und ein Lagerfeuer, das die Lehrkräfte miteinander zustande bringen sollen. Kochendes Wasser aus Kesseln mit Tee sind schließlich die Belohnung für alle...Auf dem Rückweg noch einen Blick in das Wasserkraftwerk Rottenburgs geworfen, dank Malina Mohrs Hilfe alles auf Englisch übersetzt.

Am Mittwoch wurde ein Ausflug - zunächst in die Firma Biopellet Empfingen -zur schönen und vergnüglichen Ausflugsfahrt, denn das Wetter ließ die „grüne“ Stadt Freiburg-nächste Etappe- aufleuchten! Ca. 60 Mitreisende- Erasmusler und ihre „Hosts“ machten einige Stunden lang die Stadt unsicher, nicht ohne zuvor über alle grünen Aspekte Freiburgs von speziellen Stadtführern informiert zu werden.
Donnerstag und Freitag dann Arbeitstage für die Aufarbeitung in Präsentationen, die der „Dissemination“ dienen sollen: einmal in der 5d im Kepi, dann in der Hechinger Eck Grundschule.
Alles auf Englisch versteht sich. Polnisch, Deutsch, Rumänisch und Französisch, alles diente dem einen Ziel: der Verständigung und diese hatte wohl in diesem Projekt sehr gut geklappt.

Erasmus+ Oktober 2017 Thema: Erneuerbare Energien (Opole, Polen)

Im Oktober 2017 besuchte die deutsche Delegation dieses Mal unsere östlichen Nachbarn aus Polen. Es stießen auch Schüler aus Frankreich, Rumänien und den Niederlanden dazu.
Die Anreise war abenteuerlich und endete in einem spontanen Flug nach Krakau. Unsere polnischen Gastfamilien empfingen uns sehr herzlich

Wir haben Ausflüge zu verschiedenen Kraftwerken und Fabriken unternommen. In der Woche wurde uns die dortige Kultur sowie weitere Informationen zu unserem Thema „erneuerbare Energien“ nähergebracht. Mit diesem Wissen erstellten wir in internationalen Gruppen Präsentationen, die wir den jüngeren Klassen der polnischen Schule vorstellten.

Besonders interessant war auch der Trip nach Breslau, einer der größten Städte in Polen. Dort besichtigten wir das Wassermuseum „Hydropolis“ sowie die wunderschöne Innenstadt. Es entstanden auch zahlreiche Freundschaften.

Die Zeit in Polen war ausgezeichnet und wir freuen uns darauf im März 2018 die Gruppen in Tübingen willkommen heißen zu dürfen!

Sebastian Haas J1, Joshua Schellmann J1, Helena Zajadacz 9e

Erasmus+ in Beaupréau, März 2017

"A new energy for new European citizens“ ist das aktuelle Thema des Erasmus+-Projekts. Im März haben sich die Projektteilnehmer aus Tübingen, Heerlen (Niederlande), Opole (Polen) und Suceava (Rumänien) in Beaupréau in Frankreich versammelt, wobei jede Delegation aus 6 Jugendlichen und 2 Lehrern gemeinsam an Präsentationen zu diesem Thema arbeiteten. Eine Biogasanlage und ein Windpark am Atlantik waren unsere Exkursionsziele. In internationalen Gruppen wurden dann die Präsentationen entweder mit PowerPoint oder in Form eines Videos vorbereitet. Nantes und Angers mit den jeweiligen kulturellen Attraktionen waren ein sehr interessantes Rahmenprogramm und ließen Spielraum für eigene Entdeckungen. Ein besonderes Highlight war unser Besuch in einer französischen Grundschule, bei dem wir den Grundschülern unser jeweiliges Land vorstellten. Während dieser ereignisreichen Woche in Frankreich entstanden viele internationale Freundschaften aus den verschiedenen europäischen Ländern. Wir freuen uns auf das nächste Zusammentreffen im Oktober 2017 in Polen mit neuen und alten Begegnungen!

 

Das Erasmus-Projekt am Kepler-Gymnasium

Wer unsere Schule durch den Haupteingang des Altbaus betritt, kann es nicht übersehen: Ein Schild weist das Kepler-Gymnasium offiziell als ERASMUS + Schule aus. Was heißt das?

Jugendliche mehrerer europäischer Länder miteinander in Verbindung zu bringen, sich gegenseitig in der Verschiedenheit kennen und verstehen zu lernen - und doch zu begreifen, dass wir eine gemeinsame europäische Zukunft haben: Das ist die Grundidee des ERASMUS-Projekts am Kepler-Gymnasium.

Dieses europäische Bildungsprojekt, das von der Europäischen Union auch finanziell unterstützt wird, besteht an unserer Schule bereits seit dem Schuljahr 2000/ 2001 und gehört zum Profil der vielfältigen europäischen Aktivitäten unserer Schule. Gegenwärtig nehmen SchülerInnen und LehrerInnen aus sechs europäischen Schulen teil: 

            - Lycée polyvalent Notre-Dame de Bonnes Nouvelles in Beaupréau/ Frankreich

            - Bernardinuscollege in Heerlen/ Niederlande

            - Liceum Ogolnoksztalcace in Opole/ Polen

            - "Petru Rares" National College in Suceava/ Rumänien

             - Istituto magistrale 'T.Stigliani' in Matera/ Italien

            - Kepler-Gymnasium in Tübingen.

Die beteiligten Partnerschulen einigen sich auf ein gemeinsames Rahmenthema, das sie über den Projektzeitraum von zwei bis drei Jahren erarbeiten. Das derzeitige Projekt hat den Titel "A new energy for new European citizens“. In jeder Schule arbeiten SchülerInnen einzelne länderspezifische Aspekte aus. Damit greifen wir Fragen und Themen auf, die im Unterricht oft nur gestreift werden können. SchülerInnen unterschiedlicher Altersgruppen und Klassen bestimmen ihr Unterthema selbstständig, suchen Material und bereiten ihre Arbeitsergebnisse in Form von  Präsentationen und Plakaten auf. Die SchülerInnen der sechs europäischen Partnerschulen besuchen sich gegenseitig auf Workshops und auf Jugendtreffen, stellen dort ihre Arbeitsergebnisse auf Englisch vor, und vergleichen und diskutieren sie mit den Ergebnissen der Partner der anderen Schulen. Bestandteil unseres Projektes sind wöchentliche Treffs in der ERASMUS + Arbeitsgemeinschaft, die allen SchülerInnen von der 9. bis zur Kursstufe offen steht.

So wächst Europa zusammen, so schließen Jugendliche Freundschaften, so lernen sie, die Zukunft verantwortlich mitzugestalten. Folgende Termine erwarten uns in den kommenden 3 Jahren.

März 2017 

Workshop in Beaupréau (F)

Oktober 2017

Workshop in Opole (PL)

März 2018

Workshop in Tübingen (D)

Okober 2018

Workshop in Suceava (RO)

 

 

Übersicht über die vergangenen Projekte:

Comenius 2014-2015: Wasser ist unser Lebensquell

Matera, Mai 2015
Matera, Mai 2015

In den Schuljahren 2014 & 2015 war „Wasser“ das Thema des Comenius-Projektes am Kepler-Gymnasium. Bereits im März waren Schülerdelegationen aus Beaupréau (Frankreich), Matera (Italien), Heerlen (Niederlande) und Opole (Polen) mehrere Tage in Tübingen zu Gast, um ihre erarbeiteten Präsentationen zum Thema Wasser vorzustellen. Zum Beispiel ein Vortrag zum Thema "Leitungswasser oder Mineralwasser", bei dem klar wurde, dass Mineralwasser nicht zwangsläufig gesünder ist als das weitaus günstigere Leitungswasser. Doch nicht nur Präsentationen standen auf dem Programm, auch Unternehmungen rund um das Thema Wasser wie zum Beispiel ein Besuch bei der Landeswasserversorgung in Langenau, auf dem Sand in Tübingens Wassermischbehälter und  beim Neckerkraftwerk Brückenstraße.

Sechs Wochen später gab es das zweite Treffen von vier  Delegationen in Matera (Italien). Dort wurde zu Anfang auf Steinplateaus das Wasserspeichersystem erkundet. Im Lauf der Woche haben sich die Schüler in gemischten Gruppen mit verschiedenen Berufen, die mit Wasser in Zusammenhang stehen, beschäftigt und alte Wohnungen in Höhlen der Altstadt von Matera ("Sassi" – UNESCO Weltkulturerbe seit 1993) besichtigt. Im 70 km entfernten Policoro unternahmen sie Meeres- und Strandaktivitäten, diskutierten über das Thema "United in Diversity" (zu deutsch: "Vereint in Vielfalt") und besichtigten die Überreste eines alten griechischen Tempels. Am letzten Tag wurde in Matera die unterirdische Wasserversorgung von Matera und in den Sassi die speziellen Wasserspeichermöglichkeiten, wie Zisternen, Dachrinnen und Brunnen erkundet und Hotels mit effizienter Wassernutzung bestaunt.

Nächstes Jahr wird das Thema Wasser mit Treffen in Beaupréau (Frankreich) und Heerlen (Niederlande) fortgesetzt.

Das Ziel des Comenius-Projektes (seit dem 01.01.2014 offiziell Erasmus plus) ist es nicht nur, Schülerinnen und Schülern über einen Zeitraum von zwei Jahren ein bestimmtes Thema näher zu bringen, sondern auch, Jugendliche aus verschiedenen europäischen Ländern zusammenzubringen.

Bericht von Felix Hartmann und Tim Sonnenmoser, Schüler des Kepler Gymnasiums Tübingen.

Pfahlbauten Unteruhldingen, Oktober 2015

Comenius 2015-2016 Thema: Food production

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an selbstgewählten Themen, das heißt sie recherchieren und arbeiten an einer Präsentation: "Massentierhaltung", "Preisentstehung und -entwicklung", "Mythen und Wissenswertes rund ums Essen", "Strategien von Großkonzernen"  (Neue Kunden gewinnen: veganes Essen  ....) um nur ein paar der Themen zu nennen, die die Schüler sich selbst ausgewählt haben. In der zweiten Hälfte des Schuljahres werden die Schüler ihre Ergebnisse präsentieren und der Besuch in einzelnen Betrieben der Region (Bioladen, Geflügelzuchtbetrieb, Bauernhof, Wursthersteller) wird uns einen Einblick in die Fertigung und Organisation ermöglichen. 

Was wird gemacht ?

Zu Beginn des Schuljahres wählen die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen einen Aspekt zu unserem Thema, der sie besonders interessiert. Sie recherchieren und erstellen eine Präsentation zu diesem Thema.

Sie werden zu „Experten“ und präsentieren ihre Ergebnisse zunächst im Rahmen der AG auf deutsch und in einem zweiten Schritt auf englisch.

In der Regel findet jedes Schuljahr ein Workshop oder ein Schülertreffen in einem der teilnehmenden Länder statt, so dass die Schüler und Schülerinnen immer wieder Gelegenheit bekommen, ihr Thema zu präsentieren, mit anderen Jugendlichen zu diskutieren und andere Länder kennenzulernen.

Rund um die Präsentationen wird von den verantwortlichen Schulen ein abwechslungsreiches Programm gestaltet: Spiel und Spaß mit Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern Europas lassen Freundschaften entstehen, die oft über die Schulzeit hinausreichen. 

Schülerpräsentationen, März 2015

Themen seit 2013

2013-2015: Wasser

(Leitung: Dr. Emanuel Peter/ Anne Fieting)

Europäisches Projekt mit folgenden Partnerschulen:

F   Beaupréau, Lycée Notre-Dame de Bonnes Nouvelles

NL  Heerlen, Bernardinuscollege

I   Matera, Istituto Magistrale "T. Stigliani "

PL  Opole, Publizne Liceum Ogólnoiksztalcac

2015-2016: Food production

(Leitung: Anne Fieting/ Annette Müller-  Bengsch)

Eingereicht bei der Nationalen Agentur und geplant für

2016-2019: Thema: Renewable energy

Europäisches Projekt mit folgenden Partnerschulen:

F  Beaupréau, Lycée Notre-Dame de Bonnes Nouvelles

NL Heerlen, Bernardinuscollege

PL Opole, Publizne Liceum Ogólnoiksztalcace  

RO Suceava, Petru Rares, National College