Klara, Jonas und ein Rennauto

Warum eigentlich Mathe und Physik lernen? Warum Versuche in NWT detailliert dokumentieren?

Die Antwort auf diese Fragen fanden die Schüler/innen in Form eines schwarz-gelben Flitzers vor der Mensa. Gebaut wurde das kleine Rennauto mit Elektromotor ebenso wie sein Zwilling mit Verbrennungsmotor von 70 Studenten der Fachbereiche Maschinenbau. Elektrotechnik, Wirtschaftingenieurswesen, Informatik und Mechatronik des KIT Karlsruhe.

Klara Wund und Jonas Freyer, Kepi-Abiturienten des Jahrgangs 2013 und Studenten im 6. Semester Mechatronik bzw. Maschinenbau gehören zu diesem Team von „KA-Raceing“. Sie beantworteten nicht nur alle Fragen rund um das Auto, sondern informierten auch die Schüler/innen ab Klasse 10 über ihre Studiengänge. Mathe, Physik und die genaue Dokumentation aller Versuche spielen dabei natürlich eine große Rolle, aber auch Motivation, Selbstorganisation und gutes Zeitmanagement.

Seit Herbst arbeiten Klara und Jonas bis zu 8 Stunden täglich an der Konstruktion der Autos, die sich ab Juni beim Konstruktionswettbewerb „Formula Student“ auf europäischen Rennstrecken gegen Teams aus der ganze Welt bewähren müssen. Dabei geht es nicht nur um die schnellste Runde, auch Ausdauerleistung, Beschleunigung, Verbrauch, Design und (möglichst geringe) Kosten werden bewertet.

Für Klara und Jonas ist das nicht nur Arbeit, sondern auch ein Sprungbrett in den Beruf. Die Begeisterung dafür konnte man ihnen anmerken. Vielleicht bekommen sie ja bald Nachfolger bei KA-Raceing aus ihrer ehemaligen Schule

www.ka-raceing.de