Erasmus+ workshop am Kepi (5.-12.10.2019)

Die Erasmus AG am Kepler Gymnasium hatte ihren großen Einsatz: 4 Delegationen aus 4 Ländern sind eine Woche lang an Bord. Polen, Frankreich, Rumänien und ein neuer Partner: Ungarn. Jeweils 2 Lehrer und 6 Schüler/innen werden das neue Projekt bevölkern: „Let`s shape our future together“.

Mit diesem neuen Thema wird sich die Gruppe aus 5 Ländern, inklusive Deutschland, 2 Jahre lang befassen und die „german delegation“ ist dieses Mal in der Führungsposition und löst die Franzosen ab. Gesponsert wird Erasmus+ von der Europäischen Union.

Jedes Land muss ein Meeting mit Schülern und Schülerinnen organisieren. Diese Aufgabe musste in der letzten Woche die Arbeitsgemeinschaft Erasmus+ mit Anne Fieting und Annette Müller-Bengsch stemmen. Anne Fieting hatte eine Spur in den Schwarzwald verfolgt, die zum Studienhaus Wiesneck /Himmelreich bei Freiburg führte. Dort verbrachte die Gruppe mit 30 Schülern und Schülerinnen und 10 Begleitpersonen 3 Tage rund um das Thema „urban space“ unter der Leitung von Dr. Matthias Möller (Uni Freiburg). Beobachten, auswerten und dann neugestalten waren hier die Eckpunkte für das gemeinsame Forschen. Höhepunkt waren die selbstkreierten Städte, die mit unglaublicher Hingabe sogar noch nach dem Abendessen fertiggestellt und präsentiert wurden.

Ergänzend gab es noch einen Input zum Thema „European Union“ und das abendliche Fest der Nationen durfte auch nicht fehlen. Gut untergebracht fand der dreitägige Workshop im Studienhaus auch eine sehr gute kulinarische Umrahmung: regional, frisch und richtig gut war hier das Essen und nur leergeputzte Schüsseln waren nach den Mahlzeiten anzutreffen.

Unser deutsches Team hat in verschiedenen multinationalen Teams dann Stadtführungen in für das Thema besonders interessante Stadtgebiete eigenständig durchgeführt. David Esen, Alessa Keppler, Annika Krause, Helena Lekic, Moritz Vollmer und Max Oprean haben hier einen sehr guten Job gemacht. Großes Lob an diese 6 Erasmusschüler, die wirklich die vielen Jugendlichen gut integriert und mitbetreut haben. Aber sie konnten auch für sich selbst etwas mitnehmen. Nicht nur im „urban space project“, sondern auch in der Begegnung mit den anderen Jugendlichen. Last but not least war ein abschließender Referent aus Freiburg, Dr. Eric Schüler, noch ein echtes Highlight. Nicht nur methodisch ist es ihm gelungen auf die junge Zuhörerschaft einzugehen, sondern auch inhaltlich hat er Vieles angesprochen , was das Wissen rund um die Aufgaben der EU erweiterte. Dann ging es von Wiesneck weiter auf den Schauinsland bei Freiburg. In den Bergkabinen bekam jedes Länderteam Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Trotz Regen und dickem Nebel war ein Spaziergang auf den dortigen Turm für alle ein echtes Vergnügen.

Donnerstag und Freitag waren für die Auswertung, einen Bericht im Zeitungsformat, und die Vorbereitung auf den Erasmusday in der Schule angesagt. An verschiedenen Ständen informierten die Länder und gaben Kostproben von kulinarischen wie auch kulturellen Leckerbissen. Kreistänze aus Ungarn, Polen, Frankreich und Rumänien wurden der Kepischülerschaft angeboten. Ein abschließendes Finale im Schulhof ließ manchen Passanten doch etwas staunen. Max Apperger und Finn Hercke lieferten uns einen gelungenen technischen Support.

Das wunderschöne Wetter gab unseren Teams dann zum Schluss noch die Gelegenheit in und um Tübingen ihren Blick auf „Germany“ zu komplettieren.

Am Samstag wurden die Delegationen alle einzeln verabschiedet.
It was great!!! Ohne die 24 deutschen Familien und ihre Gastfreundschaft wäre das Projekt nicht zu stemmen gewesen. Vielen Dank nochmal an alle, die hier engagiert mitgemacht haben. Mit Dennis Duddek, unserem Fotograph bekam das Ganze eine tolle fotografische Dokumentation. Hier auch vielen Dank!

Annette Müller-Bengsch und Anne Fieting